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Gartenhaus planen: Der komplette Gartenhaus-Planer Schritt für Schritt

Planung – Ihr Weg zum perfekten Gartenhaus

Ein Gartenhaus kann weit mehr als nur Stauraum für Gartengeräte sein – es kann ein Rückzugsort, Werkstatt, Home-Office oder sogar eine kleine Wohlfühloase sein. Doch bevor es an den Aufbau geht, ist eine sorgfältige Planung entscheidend, um lange Freude an Ihrem Gartenhaus zu haben. In diesem E-Book begleiten wir Sie Schritt für Schritt bei der Planung, Auswahl und Umsetzung Ihres Traumgartenhauses. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei Größe, Materialien, Standortwahl und Genehmigungen achten sollten und geben Ihnen wertvolle Tipps für Aufbau und Pflege. Machen Sie sich bereit, Ihr Gartenprojekt startet JETZT!

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Das kleine Gartenhaus-Einmaleins – Wichtige Tipps für die Wahl des perfekten Gartenhauses

Eine strukturierte Checkliste hilft Ihnen den Überblick zu behalten und bei der Auswahl Ihres Gartenhauses alle wichtigen Faktoren zu berücksichtigen. Mit dem kleinen Gartenhaus-Einmaleins gehen Sie Schritt für Schritt vor und treffen eine durchdachte Entscheidung, die genau zu Ihren Anforderungen passt. Folgend Sie den einzelnen Punkten, befüllen Sie die beiliegende Checkliste und am Ende haben Sie eine fundierte Vorauswahl getroffen – basierend auf Standort, Größe, Material, Bauweise und weiteren essenziellen Kriterien. Tipp: Reichen Sie Ihre Checkliste gerne bei unserem Kundenservice ein. Wir senden Ihnen eine passende Produktauswahl zu!

Standort & Größe

Die Wahl des optimalen Standorts ist ein entscheidender Faktor, damit Ihr Gartenhaus sowohl funktional als auch optisch ideal in den Außenbereich passt. Dabei spielen mehrere Aspekte eine Rolle:
1. Der vorhandene Platz
2. Der gewünschte Nutzungszweck
3. Die gewünschte Größe

Im ersten Schritt gilt es die örtlichen Platzverhältnisse und Umgebung zu prüfen. Der verfügbare Platz bestimmt, welche Größe und Form das Gartenhaus maximal haben kann. Achten Sie darauf, dass genügend Abstand zu anderen Gebäuden, Bewuchs oder Grundstücksgrenzen eingehalten wird, hier gibt es gesetzliche Vorgaben. Weiter prüfen Sie bitte, ob die Bodenbeschaffenheit stabil und tragfähig ist, sodass ein solides Fundament erstellt werden kann. Umlaufend um das geplante Gartenhaus sollten Sie ausreichend Bewegungsraum für Montage, Wartung und Pflege haben. Zudem sollten Sie sich überlegen, ob Sie eine Schatten- oder Sonnenlage wählen möchten. An dieser Stelle folgt die Überleitung zu Schritt zwei, welcher zu den vorhandenen Platzverhältnissen auch den gewünschten Nutzungszweck des Gartenhauses mit einbezieht. Hier kann grob unterschieden werden zwischen Stauraum (z.B. Geräteraum), Rückzugsort (z.B. Poolhaus, Wintergarten) und Arbeitsraum (z.B. Home-Office, Werkstatt) oder einer Kombination aus den genannten Optionen.
Im dritten Schritt können Sie sich unter Beachtung der örtlichen Standortkriterien und des gewünschten Nutzungszwecks für eine Größe, sowie eine etwaige Raumaufteilung (1-Raum oder 2-Raum Lösungen etc.) entscheiden.
Die Gartenhausgröße hängt von der Nutzung und dem verfügbaren Platz ab:


Kleine Gartenhäuser (bis ca. 5 m²) – ideal für Gartengeräte und als kleiner Lagerraum.

Mittlere Gartenhäuser (ca. 5-15 m²) – perfekt als Hobbyraum, Werkstatt oder kleine Freizeitoase.

Große Gartenhäuser & Ferienhäuser (ab 15 m²) – eignen sich als Gästehaus, Home-Office oder großzügige Lounge.

Material

Die Größe Ihres Gartenhauses steht fest. Als nächstes ist es sinnvoll das passende Material zu wählen. Grundsätzlich unterscheidet man derzeit zwischen folgenden Materialien für Gartenhäuser:

Holz – der Klassiker
WPC – Natürliche Holzmaserungsoptik und dennoch pflegeleicht
Metall – Robust und pflegeleicht
Hybrid – Wände aus Holz, Dach und Eckverkleidung aus Metall
Verputzt – Verputzte Metallwände

Holz ist das klassische Material für Gartenhäuser. Hier gibt es nach wie vor die größte Auswahl, sowie die besten Möglichkeiten individuelle Anpassungen vorzunehmen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und schafft ein angenehmes Raumklima im Gartenhaus. Die natürliche Optik fügt sich ideal in das Landschaftsbild ein. Ein Gartenhaus aus Holz ist mit etwas Pflege sehr robust. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Farbbehandlung. Insofern für Sie das Streichen und eine regelmäßige Wartung kein Problem sind, gilt Holz nach wie vor als naturnahes & ideales Material für Gartenhäuser.

WPC (Wood Plastic Composite) kombiniert die natürliche Optik von Holz mit der Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit von Kunststoff. Das Material ist witterungsbeständig, feuchtigkeitsresistent und verzieht sich nicht, wodurch regelmäßiges Streichen entfällt. WPC kann sich in Abhängigkeit von den Außentemperaturen Ausdehnen und Zusammenziehen. Gegen das Verblassen durch UV-Strahlung kann optional ein WPC-Pflegeöl Außen aufgebracht werden. Dank seiner hohen Stabilität eignet sich WPC ideal für langlebige Gartenhäuser mit moderner Optik. Zudem ist es pflegeleicht und unempfindlich gegenüber Schädlingen oder Pilzbefall. Ein WPC Gartenhaus bietet somit eine wartungsarme Lösung für den Außenbereich.

Metall ist ein äußerst robustes und langlebiges Material für Gartenhäuser, das besonders wetterbeständig und pflegeleicht ist. Es ist resistent gegen Feuchtigkeit, Schädlinge und Verrottung, wodurch kein regelmäßiges Streichen oder Imprägnieren erforderlich ist. Dank der stabilen Konstruktion bietet ein Metallgartenhaus sicheren Stauraum für Werkzeuge, Fahrräder oder Gartenmöbel. Ein Gartenhaus aus Metall überzeugt somit durch Wartungsfreiheit, Stabilität und eine lange Lebensdauer.

Ein Hybrid-Gartenhaus kombiniert die natürliche Wärme von Holz mit der Robustheit und Wetterbeständigkeit von Metall. Die Holzwände sorgen für ein angenehmes Raumklima, während das Metalldach das Haus optimal vor Regen, Schnee und UV-Strahlung schützt. Diese Materialkombination macht das Gartenhaus besonders langlebig, pflegeleicht und widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen. Zudem reduziert das Metall den Wartungsaufwand, während das Holz eine ästhetische und wohnliche Optik bewahrt. Ein Hybrid-Gartenhaus vereint somit Stabilität, Schutz und zeitloses Design für den perfekten Outdoor-Bereich.

Ein Gartenhaus aus verputztem Metall vereint die Stabilität von Stahl mit einer hochwertigen, witterungsbeständigen Putzoberfläche. Die feuerverzinkten Metallwände bieten optimalen Schutz vor Rost, Feuchtigkeit und Verformung, während die Putzbeschichtung für eine ansprechende, individuelle Optik sorgt. Diese Kombination macht das Gartenhaus äußerst langlebig, pflegeleicht und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Zudem entfällt das regelmäßige Streichen, da der Putz besonders beständig und wartungsarm ist. Ein verputztes Metall-Gartenhaus überzeugt somit durch moderne Ästhetik, hohe Stabilität und minimale Pflegeanforderungen.

Bauweise

Es gibt drei gängige Bauweisen:
Blockbohlenbauweise – Einsatzbereich: Holz, WPC
Systembauweise – Einsatzbereich: Holz, WPC, Metall, Hybrid
Elementbauweise – Einsatzbereich: Holz, WPC, Metall, Hybrid

Die Bauweisen variieren je nach Produkt. Insofern Sie eine spezielle Bauweise bevorzugen, lohnt sich der Blick in die Montageanleitung vor dem Kauf. So erkennen Sie unmittelbar, um welche Bauweise es sich handelt:

Die Blockbohlenbauweise ist eine traditionelle Konstruktionsmethode, bei der massive Holzbohlen stabil ineinandergesteckt werden. Durch die präzise Nut- und Federverbindung entsteht eine besonders robuste und winddichte Struktur, die gleichzeitig eine natürliche Wärmeisolierung bietet. Diese Bauweise sorgt für eine langlebige, stabile und optisch ansprechende Konstruktion, die sich perfekt für Gartenhäuser eignet. Das eindeutige Erkennungsmerkmal ist die von außen ersichtliche Verzahnung der Bohlen an allen vier Ecken.

Bei der Systembauweise im Steck-/ Schraubsystem werden einzelne Profile passgenau miteinander oder an einer Eckkonstruktion verbunden. Dazu werden die Teile zumeist ineinandergesteckt und zusätzlich verschraubt. Das klare Erkennungsmarkmal ist die glatte Außenwand ohne sichtbare Eckverzahnungen. Oft ersichtlich sind zudem hochwertige Eckverkleidungen.

Die Elementbauweise zeichnet sich durch die Verwendung von vorgefertigten Wandelementen aus, die eine schnelle und einfache Montage ermöglichen. Diese Wandelemente bestehen meist aus mehrschichtigen Konstruktionen, die bereits eine integrierte Dämmung enthalten können, jedoch nicht müssen. Durch die präzise Verarbeitung und die passgenauen Verbindungen entsteht eine stabile, wetterbeständige und teilweise gut isolierte Konstruktion. Diese Bauweise bietet eine glatte Außenoptik ohne sichtbare Eckverbindungen, was für ein modernes und hochwertiges Erscheinungsbild sorgt. Das Erkennungsmerkmal sind die vorgefertigten Elemente, welche in der Montageanleitung ersichtlich sind.

Wandstärke

Die Wandstärke eines Gartenhauses spielt eine entscheidende Rolle für Stabilität, Wärmedämmung und Nutzungsmöglichkeiten. Je nach Anwendungsbereich gibt es verschiedene Materialstärken, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden:

Leichte Wandstärken (ca. 14-19 mm) → Ideal für einfache Gerätehäuser oder kleine Lagerhütten, bieten grundlegenden Schutz, sind aber nicht isolierend.

Mittlere Wandstärken (ca. 28-40 mm) → Perfekt für Gartenhäuser zur saisonalen Nutzung, stabil und witterungsbeständig, bieten eine bessere Wärmedämmung.

Starke Wandstärken (ab 44 mm) → Für ganzjährige Nutzung geeignet, hervorragende Isolierung, ideal für Freizeit- und Ferienhäuser

Bei WPC- und Metallgartenhäusern wird die Stabilität oft durch das Material selbst bestimmt, weshalb hier meist dünnere Wandstärken ausreichen, ohne an Robustheit zu verlieren. Je nach gewünschter Nutzung ist die Wahl der richtigen Wandstärke entscheidend, um Langlebigkeit, Schutz und Komfort zu gewährleisten.

Dachform

Die Wahl der Dachform beeinflusst nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Funktionalität und Witterungsbeständigkeit eines Gartenhauses. Hier sind die gängigsten Dachformen und ihre Eigenschaften:

Flachdach – Modern & minimalistisch
Das Flachdach zeichnet sich durch sein geradliniges, modernes Design aus und fügt sich besonders gut in minimalistische Gärten ein. Trotz des Namens ist es meist leicht geneigt (1-2°), um einen geregelten Wasserablauf zu gewährleisten. Flachdächer sind platzsparend und müssen zumeist mit einer selbstklebenden Dachfolie oder EPDM Folie eingedeckt werden.

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Pultdach – Praktisch & wetterfest
Ein Pultdach ist einseitig leich geneigt (ca. 3 – 9°) und ermöglicht dadurch einen besonders effizienten Wasserablauf. Zumeist befindet sich die Neigung und damit der Wasserablauf an der Rückseite des Gartenhauses. Diese Bauweise sorgt für eine erhöhte Stehhöhe auf einer Seite, was zusätzlichen Stauraum oder eine optimale Nutzung als Arbeitsbereich ermöglicht. Durch sein modernes Design und die Möglichkeit, große Fensterflächen zu integrieren, eignet sich das Pultdach besonders für Gartenhäuser mit viel Lichteinfall.

Satteldach – Klassisch & vielseitig
Das Satteldach gehört zu den beliebtesten Dachformen und ist besonders wegen seiner stabilen Konstruktion und traditionellen Optik gefragt. Die zwei geneigten Dachflächen ermöglichen eine sehr gute Ableitung von Regenwasser und Schnee, wodurch es besonders witterungsbeständig ist. Zudem bietet der entstehende Dachraum zusätzlichen Stauraum für Gartengeräte oder saisonale Gegenstände.

Stufendach – Individuell & stilvoll
Das Stufendach ist eine besondere Variante, die durch zwei versetzt angeordnete Dachflächen auffällt. Diese Konstruktion sorgt nicht nur für ein außergewöhnliches Design, sondern bietet auch natürlichen Lichteinfall durch die unterschiedlichen Höhen. Zudem kann die verbesserte Luftzirkulation das Raumklima positiv beeinflussen, was das Stufendach zu einer funktionalen und ästhetischen Wahl macht.

Walmdach – Elegant & stabil
Das Walmdach verleiht dem Gartenhaus eine hochwertige und elegante Optik, da es auf allen vier Seiten geneigt ist. Diese Bauweise macht es besonders stabil und widerstandsfähig gegen Wind und Witterungseinflüsse, da die Last gleichmäßig verteilt wird. Durch seine Langlebigkeit und die edle Ausstrahlung wird das Walmdach häufig bei luxuriösen oder großzügig gestalteten Gartenhäusern eingesetzt.

Tonnendach – Rund & einzigartig
Das Tonnendach hebt sich durch seine gewölbte Form von klassischen Dachvarianten ab und verleiht dem Gartenhaus ein besonders modernes und stilvolles Erscheinungsbild. Durch die runde Bauweise kann Regenwasser besonders gut ablaufen, ohne dass sich Staunässe bildet. Diese Dachform wird häufig bei Bauwägen oder außergewöhnlichen Gartenhaus-Designs verwendet und bietet eine interessante Alternative zu herkömmlichen Konstruktionen.

Unabhängig von der gewählten Dachform ist es wichtig, vor dem Kauf die benötigte Dachlast zu überprüfen. Die Tragfähigkeit muss den regionalen Schneelastzonen entsprechen, da je nach Standort unterschiedliche Schneemengen und Belastungen auftreten können. Zudem sollte beachtet werden, ob eine Dachbegrünung oder die Installation einer Solaranlage geplant ist, da diese das Gewicht zusätzlich erhöhen. Standardmodelle sind für solche Zusatzlasten in der Regel nicht ausgelegt, sodass eine individuelle Anpassung oder Verstärkung der Dachkonstruktion erforderlich sein kann. Eine sorgfältige Prüfung sorgt für langfristige Stabilität und Sicherheit des Gartenhauses.

Farbbehandlung

Naturbelassene Gartenhäuser müssen gestrichen werden:
Ein naturbelassenes Gartenhaus aus Holz sollte nach dem Aufbau unbedingt von außen gestrichen werden, um es vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit und UV-Strahlung zu schützen. Ohne Schutzanstrich kann das Holz mit der Zeit vergrauen, aufquellen oder rissig werden. Ein wetterbeständiger Holzschutzanstrich sorgt nicht nur für eine längere Lebensdauer, sondern auch für eine individuelle Gestaltung des Gartenhauses.

Werkseitig behandelte Gartenhäuser als Alternative:
Wer sich den zusätzlichen Arbeitsaufwand sparen möchte, kann auf werkseitig gestrichene Gartenhäuser zurückgreifen. Diese sind bereits mit einer mehrfachen Farbbeschichtung versehen, die das Holz vor äußeren Einflüssen schützt. Dennoch gibt es einige naturbelassene Stellen, wie Nut- und Feder-Schnittkanten, Dachüberstände oder Stirnholzflächen, die nachträglich imprägniert oder gestrichen werden sollten, um den optimalen Schutz zu gewährleisten.

Türen & Fenster von innen streichen:
Damit Türen und Fenster langfristig ihre Form behalten, sollten sie nicht nur außen, sondern auch von innen gestrichen werden. Dadurch wird das Holz gleichmäßig versiegelt und ein Verzug durch Feuchtigkeitsschwankungen verhindert. Hierbei ist darauf zu achten, dass eine für den Innenbereich geeignete Farbe verwendet wird, um ein gesundes Raumklima im Gartenhaus zu gewährleisten.

WPC und Metall – Pflegeleicht & langlebig:
WPC-Gartenhäuser benötigen keinen Anstrich, da das Material bereits witterungsbeständig und farbecht ist. Wer das Verblassen durch UV-Strahlung verhindern möchte, kann die Oberflächen optional mit speziellen WPC-Ölen behandeln – dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Metall-Gartenhäuser hingegen sind komplett wartungsfrei und müssen weder gestrichen noch imprägniert werden, da sie von Natur aus korrosionsbeständig und farbbeständig sind.

Fazit: Der richtige Schutz für jedes Material
Während Holzgartenhäuser eine regelmäßige Farbbehandlung benötigen, um wetterfest zu bleiben, sind WPC- und Metallmodelle besonders pflegeleicht. Wer ein werkseitig gestrichenes Holzhaus wählt, sollte dennoch einige naturbelassene Stellen nachbehandeln. Mit der richtigen Pflege bleibt jedes Gartenhaus lange schön und geschützt!

Zubehör

Blendenabdeckung:
Die Blendenabdeckung schützt die Übergänge zwischen Holz und Dacheindeckung bei Flach- und Pultdächern. Sie verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und sorgt für eine langlebige Dachkonstruktion.

Dachbahn (EPDM, selbstklebende Dachfolie, KSK):
Eine Dacheindeckung ist unerlässlich für alle naturbelassenen Holzdächer sowie WPC-Dächer, um das Dach langfristig abzudichten. Für Flach- und Pultdächer empfehlen wir eine selbstklebende Dachbahn, während für stark geneigte Dächer wie Satteldächer Dachschindeln besser geeignet sind.

Dachschindeln:
Dachschindeln sind eine bewährte Lösung zur Dacheindeckung von Gartenhäusern mit stärkerer Dachneigung, wie z. B. Satteldächern. Sie bieten optimalen Schutz vor Witterungseinflüssen, sind langlebig und sorgen für eine ansprechende Optik. Schindeln werden mit Dachpappnägeln befestigt, welche zumeist nicht Teil des Lieferumfangs sind. Eine zusätzliche Unterbahn mit Dachpappe ist zumeist nicht empfohlen. Dank ihrer widerstandsfähigen, wasserabweisenden Oberfläche leiten sie Regen zuverlässig ab und verhindern Feuchtigkeitsschäden. Erhältlich in verschiedenen Farben und Formen, ermöglichen Dachschindeln eine individuelle Gestaltung des Gartenhauses.

Dachpappe:
Dachpappe wurde lange Zeit als erste Schutzschicht für Gartenhausdächer verwendet, dient jedoch eher als Übergangseindeckung und bietet keinen langfristigen Witterungsschutz. Um die Umwelt zu schonen, wird sie nicht mehr standardmäßig mitgeliefert, da viele Kunden ohnehin eine langlebigere Dacheindeckung bevorzugen. Stattdessen empfehlen wir, direkt eine hochwertige und dauerhafte Dacheindeckung zu wählen, die das Dach langfristig schützt. So wird nicht nur die Lebensdauer des Gartenhauses verlängert, sondern auch unnötiger Materialverbrauch vermieden.

Dachrinnenset mit Fallrohr:
Ein Dachrinnenset leitet Regenwasser zuverlässig ab und schützt die Wände vor Feuchtigkeit. Es besteht aus Dachrinne, Fallrohr und Befestigungsmaterial. Die Wahl der richtigen Rinnenhalter ist entscheidend für eine sichere Montage. Kunststoffhalter: Werden verwendet, wenn ein Traufbrett vorhanden ist (mindestens 8 cm breit). Metall-Rinneneisen: Werden genutzt, wenn kein Traufbrett vorhanden ist. Sie können von oben oder unten an den Dachbrettern montiert werden und ermöglichen ein leichtes Gefälle zur optimalen Wasserableitung.

Farbe, Lasuren:
Schützen Sie Ihr naturbelassenes Gartenhaus vor Witterungseinflüssen mit einer hochwertigen Farbe oder Lasur. Ein Anstrich schützt das Holz vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Schimmelbefall, während Sie gleichzeitig die Optik individuell gestalten können.

Firstabdeckung:
Die Firstabdeckung wird bei Satteldächern angebracht und schützt die höchste Stelle des Daches vor eindringender Feuchtigkeit. Sie trägt zur Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit des Dachs bei. Die Befestigung erfolgt mit Spenglerschrauben.

Giebelabdeckung:
Die Giebelabdeckung ergänzt die Dacheindeckung bei Satteldächern und verhindert das Eindringen von Wasser an den Übergängen zwischen Holz und Dachmaterial. Sie sorgt für zusätzlichen Schutz und eine saubere Optik. Die Befestigung erfolgt mit Spenglerschrauben.

Granulatpads:
Granulatpads werden unter den Fundamenthölzern angebracht und verhindern direkten Kontakt mit dem Untergrund. Dadurch schützen sie das Holz vor Feuchtigkeit und Fäulnis und erhöhen die Lebensdauer des Gartenhauses.

Regenwassernutzung:
Mit einem Regenwassersammelsystem können Sie das abgeleitete Regenwasser aus der Dachrinne nachhaltig nutzen. Ideal für die Gartenbewässerung, spart es Wasser und schont die Umwelt. Es gibt ober- und unterirdische Lösungen, welcher der vorhandenen Dachfläche des Gartenhauses im Fassungsvolumen angepasst werden sollten.

Rinneneinhang:
Der Rinneneinhang wird zwischen Dach und Dachrinne montiert, um sicherzustellen, dass das Regenwasser zielgerichtet abgeleitet wird. Er verhindert, dass Wasser hinter die Dachrinne gelangt und Feuchtigkeitsschäden entstehen.

Spenglerschrauben:
Spenglerschrauben werden für die Befestigung von Blendenabdeckungen, Giebelabdeckungen, Firstabdeckungen und Rinneneinhängen benötigt. Sie sorgen für eine stabile und wetterfeste Montage.

Sturmanker:
Ein Sturmanker Set erhöht die Standsicherheit des Gartenhauses und schützt es bei Wind oder Sturm. Besonders in windreichen Regionen ist eine Verankerung dringend zu empfehlen. Bei sehr starken Winden schützen Sturmanker nicht und Sie sollten eine andere Verankerungsart wählen. Auch zur Pfostenverankerung von Anbaudächern sind Sturmanker nicht geeignet. Die Sturmsicherung obliegt in der Haftung der Endkunden.

Traufstreifen:
Ein Traufstreifen wird am unteren Rand des Daches angebracht, um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion zu verhindern. Er leitet das Wasser gezielt in die Dachrinne und schützt das Holz vor Schäden. Insbesondere für Satteldächer geeignet.

In unserem Shop haben wir das Zubehör grundsätzlich in passender Bedarfsmenge bei dem jeweiligen Gartenhaus hinterlegt.

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Dachbegrünung

Eine Dachbegrünung bietet zahlreiche Vorteile und macht Ihr Gartenhaus nicht nur optisch ansprechender, sondern auch ökologisch wertvoller. Durch die Bepflanzung wird das Dach vor UV-Strahlung und Witterungseinflüssen geschützt, wodurch sich die Lebensdauer der Dacheindeckung verlängert. Zudem wirkt eine begrünte Dachfläche isolierend, hält das Gartenhaus im Sommer kühler und speichert im Winter Wärme. Ein weiterer Vorteil ist die natürliche Wasserspeicherung, da das Substrat Regenwasser aufnimmt und verzögert abgibt, was zur Regenwasserrückhaltung beiträgt. Auch Insekten und Vögel profitieren von der Dachbegrünung, da sie wertvolle Lebensräume schafft und zur Verbesserung der Luftqualität beiträgt. Bitte beachten Sie, dass unsere Standard-Gartenhäuser nicht für eine Dachbegrünung ausgelegt sind, da die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion begrenzt ist. Die zusätzliche Last von Erde, Pflanzen und gespeichertem Wasser kann je nach Begrünungsart erheblich sein. Falls Sie dennoch eine Dachbegrünung planen, gibt es spezielle Modelle mit verstärkter Dachkonstruktion, die hierfür geeignet sind. Zudem bietet der Hersteller Wolff Finnhaus auf Anfrage in einigen Fällen eine Dachlasterhöhung an, um eine Begrünung zu ermöglichen. Mit der richtigen Planung wird Ihr Gartenhausdach zu einem grünen Highlight, das nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Umwelt leistet.

 

Baugenehmigung

Bevor Sie Ihr Gartenhaus bestellen & aufstellen, sollten Sie prüfen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Die folgenden Informationen geben Ihnen grundsätzliche Richtlinien an die Hand und sind ohne Gewähr. Sie helfen Ihnen, Ihre Planung unter Berücksichtigung des Baurechts zu erleichtern. Eine verbindliche Auskunft kann jedoch nur die örtlich zuständige Baubehörde erteilen.

Wann ist eine Baugenehmigung für ein Gartenhaus erforderlich?
Ob Sie eine Baugenehmigung benötigen, hängt von der Bauordnung Ihres Bundeslandes sowie dem Bebauungsplan Ihrer Gemeinde ab. Dabei gelten die Regelungen der Gemeinde vorrangig gegenüber den allgemeinen Landesvorgaben. Die Erforderlichkeit einer Genehmigung richtet sich nach folgenden Kriterien:
Größe des Gartenhauses (Fläche und Rauminhalt)
Geplanter Standort (Innen- oder Außenbereich)
Art des Fundaments
Nutzungsform (z. B. Lagerraum, Wohnraum, Sauna)
Abstand zur Grundstücksgrenze

Hinweis: Der Begriff „Außenbereich“ bezieht sich auf Standorte außerhalb erschlossener Baugebiete. In der Regel handelt es sich bei einem Gartenhaus im heimischen Garten um ein Bauvorhaben im Innenbereich.

Wann ist eine Baugenehmigung nicht erforderlich?
Einige Bauvorhaben gelten als verfahrensfreie Vorhaben, die keine Genehmigung erfordern. Die Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes legt fest, bis zu welcher Größe ein Gartenhaus ohne Genehmigung errichtet werden darf. Neben der Größe spielen auch weitere Faktoren eine Rolle. So ist beispielsweise ein Gartenhaus, das als Aufenthaltsraum dient (z. B. mit Heizung, Toilette oder Dusche), immer genehmigungspflichtig, selbst wenn es die vorgeschriebene Maximalgröße für genehmigungsfreie Bauvorhaben einhält.

Achtung: Nachträgliche Genehmigungspflicht möglich
Auch wenn Ihr Gartenhaus zunächst genehmigungsfrei errichtet wurde, kann nachträglich eine Baugenehmigung erforderlich werden. Dies ist der Fall, wenn sich die Nutzungsform ändert – zum Beispiel, wenn ein ursprünglich als Geräteschuppen geplantes Gartenhaus später als Partyraum oder Außensauna genutzt wird.

Baugenehmigung in Kleingartenanlagen
Wenn Sie ein Gartenhaus in einer Kleingartenanlage errichten möchten, gelten besondere Vorschriften. Grundlage dafür ist das Bundeskleingartengesetz (BKleingG), das unter anderem die maximale Größe des Gartenhauses regelt. In den meisten Fällen dürfen Gartenhäuser in Kleingärten eine Grundfläche von maximal 24 m² inklusive überdachtem Freisitz nicht überschreiten. Zudem sind sie ausschließlich für die Freizeitnutzung gedacht – eine dauerhafte Wohnnutzung ist nicht gestattet. Neben dem Bundeskleingartengesetz können zusätzliche Regeln der jeweiligen Kleingartenordnung oder des Pachtvertrags gelten. Daher sollten Sie sich vor dem Bau immer bei Ihrem Kleingartenverein oder der zuständigen Behörde informieren, ob eine Genehmigung erforderlich ist.

Abstandsregelungen zum Nachbargrundstück

Die Abstände zum Nachbargrundstück sind ein wichtiger Faktor bei der Platzierung eines Gartenhauses und werden durch die jeweilige Landesbauordnung sowie örtliche Bebauungspläne geregelt. In vielen Bundesländern gilt ein Mindestabstand von 3 Metern zur Grundstücksgrenze. Kleinere Gartenhäuser mit einer bestimmten Maximalgröße können unter Umständen auch näher an die Grenze gesetzt werden. In Kleingartenanlagen oder speziellen Bebauungsgebieten können abweichende Abstandsregelungen gelten. Auch wenn das Gartenhaus genehmigungsfrei ist, sollten Sie das Gespräch mit Ihren Nachbarn suchen, um spätere Konflikte zu vermeiden. Bei Unsicherheiten gibt die zuständige Baubehörde oder der Kleingartenverein verbindliche Auskunft zu den geltenden Abstandsregeln.

Fazit: Ob Ihr Gartenhaus eine Baugenehmigung benötigt, hängt von der Landesbauordnung, den Gemeinderegelungen und der geplanten Nutzung ab. Eine individuelle Beratung durch die örtliche Baubehörde ist unerlässlich, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Unterlagen (z.B. Statik) für die Antragsstellung können Sie gerne bei unserem Kundenservice erfragen.



Kostenplan

Die Planung eines Gartenhauses sollte nicht nur nach Design und Größe erfolgen, sondern auch finanziell gut durchdacht sein. Damit Ihr Projekt im geplanten Budget bleibt, empfiehlt es sich, alle relevanten Kostenfaktoren bereits im Voraus zu berücksichtigen. Dazu zählen insbesondere die Fundamenterstellung, der Gartenhausbausatz, Zubehör und Montagekosten.

Ein stabiles Fundament ist essenziell für die Langlebigkeit und Standfestigkeit Ihres Gartenhauses. Die Wahl des Fundaments hängt von der Untergrundbeschaffenheit und Nutzung ab. Zu den möglichen Fundamenttypen gehören:
Plattenfundament oder Punktfundament
Streifenfundament oder Betonbodenplatte
Schraubfundamente oder Gehwegplatten
Die Kosten variieren je nach Art und Größe des Fundaments, sowie je nachdem ob Sie selbst das Fundament erstellen oder einen Gartenlandschaftsbetrieb damit beauftragen. Daher sollten Sie diesen Punkt bei der Budgetplanung unbedingt einbeziehen.

Der Gartenhausbausatz stellt den größten Kostenfaktor dar. Die Preise unterscheiden sich je nach Material (Holz, WPC, Metall), Wandstärke, Dachform und Größe. Zusätzlich können Sonderanfertigungen oder spezielle Ausstattungswünsche den Preis beeinflussen.

Neben dem Gartenhaus selbst ist auch das passende Zubehör wichtig:
Dacheindeckung (z. B. Dachbahnen oder Schindeln für eine langlebige Abdichtung)
Dachrinne & Regenwassernutzung (zum gezielten Wasserablauf)
Lasuren & Farben (zum Schutz von Holz-Gartenhäusern)
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen (wie ein Zylinderschloss oder Sturmanker)
Auch kleinere Posten können die Gesamtkosten beeinflussen, weshalb eine detaillierte Kalkulation empfehlenswert ist.

Ein weiterer Kostenpunkt ist die Montage des Gartenhauses. Viele Gartenhäuser werden als Bausatz zur Selbstmontage geliefert. Wer sich für eine professionelle Montage durch Fachkräfte entscheidet, sollte hierfür zusätzliche Kosten einplanen. Diese hängen von der Größe und Komplexität des Hauses sowie von möglichen Zusatzleistungen wie Fundamentarbeiten oder Dachmontage ab.
Eine gute Kostenplanung ist der Schlüssel für eine sorglose Gartenhausanschaffung. Berücksichtigen Sie von Anfang an die Fundamentkosten, den Gartenhausbausatz, Zubehör sowie Montagekosten, um Ihr Budget realistisch zu kalkulieren. So vermeiden Sie unerwartete Ausgaben und können sich schon bald an Ihrem neuen Gartenhaus erfreuen!

 

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