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WPC Gartenhaus kaufen: Welche Größe und Ausstattung passt zu Ihnen?

Bei einem WPC Gartenhaus lohnt sich der Vergleich über die reine Quadratmeterzahl hinaus. Für die spätere Nutzung sind vor allem fünf Angaben entscheidend: Grundfläche, geschlossene Fläche, Gesamtmaß, Türdurchgang und Dachlast.

WPC steht für Wood-Plastic-Composite, einen Verbundwerkstoff aus Holzbestandteilen und Kunststoff. Für Gartenhäuser hat das einen praktischen Vorteil: WPC benötigt keinen regelmäßigen Holzschutzanstrich und muss nicht wiederkehrend gestrichen oder lasiert werden.

Da dieser geringe Pflegeaufwand für WPC grundsätzlich ein wichtiges Merkmal ist, entscheidet beim Vergleich der einzelnen Häuser vor allem die Konstruktion. Wandaufbau, Dach, Türgröße und Raumaufteilung bestimmen, wie gut ein Modell zum vorgesehenen Zweck passt.

Grundfläche, geschlossene Fläche und Gesamtmaß unterscheiden

Mit Grundfläche meinen wir im folgenden Vergleich die Fläche am Sockel des Gartenhauses, also Sockelbreite × Sockeltiefe. Sie eignet sich gut, um die Größen verschiedener Modelle miteinander zu vergleichen.

Für die Planung auf dem Grundstück benötigen Sie zusätzlich das Gesamtmaß. Dachüberstände ragen über den Sockel hinaus und erhöhen den tatsächlichen Platzbedarf.

Bei einem WPC Gartenhaus mit Anbaudach kommt ein weiterer Unterschied hinzu: Ein Teil der Grundfläche kann offen und lediglich überdacht sein. Die Grundfläche entspricht dann nicht der geschlossenen Lagerfläche.

Ein gutes Beispiel liefern Linia 5228 und Linia 5633. Beide Modelle besitzen ein Sockelmaß von 520 × 288 cm und damit rund 15 m² Grundfläche. Beim Linia 5228 entfallen davon rund 7,1 m² auf das geschlossene Gartenhaus und 7,8 m² auf das Anbaudach. Das Linia 5633 bietet dagegen rund 15 m² geschlossene Fläche, verteilt auf zwei Räume.

Bei zwei Gartenhäusern mit nahezu identischer Grundfläche kann eines dadurch etwa doppelt so viel geschlossenen Stauraum bieten wie das andere. Prüfen Sie bei größeren Modellen deshalb immer, wie sich die Fläche tatsächlich aufteilt.

Welche Größe sollte ein WPC Gartenhaus haben?

Die passende Größe hängt zuerst von der Nutzung ab. Gartengeräte benötigen weniger zusammenhängende Fläche. Fahrräder, Gartenmöbel, Regale oder eine Werkbank erhöhen den Platzbedarf schnell.

  • Bis 5 m² Grundfläche: Diese Größe eignet sich vor allem für Gartengeräte, Rasenmäher und Fahrräder. Beispiele aus dem LINHOLM-Sortiment sind Linia 2020, Lignum 2020, Linaro 2020 und Vilaro 2020 mit jeweils kompakten Grundrissen. Bei Wolff Finnhaus finden Sie entsprechende Lösungen beispielsweise in der Asger-Serie.
  • 5 bis 10 m² Grundfläche: Hier lassen sich mehrere Fahrräder, Gartenmöbel und zusätzliche Regale unterbringen. Zu dieser Klasse gehören unter anderem Linia 2424, Linia 2824, Lignum 2924, Linia 2828, Norvia 3030, Linaro 3030 und Vilaro 3030. Auch die Stava-Serie liegt mit ihren aktuellen Größen in diesem Bereich. Bei Wolff Finnhaus finden Sie passende Modelle beispielsweise in den Serien Avela, Terra und Olin.
  • 10 bis 15 m² Grundfläche: In dieser Größenklasse wird die Aufteilung der Fläche besonders wichtig. Lignum 3737 bietet einen großen geschlossenen Raum, Linia 5228 kombiniert Innenraum und Anbaudach und Linia 5633 teilt rund 15 m² auf zwei geschlossene Räume auf. Bei Wolff Finnhaus reicht unter anderem die Tona-Serie in diesen Größenbereich.
  • 15 bis 20 m² Grundfläche: Diese Modelle bieten besonders viel Fläche und kombinieren teilweise geschlossenen Stauraum mit einem großen überdachten Außenbereich. Beispiele sind Linia 5628 und Norvia 5829. Auch größere Ausführungen der Tona-Serie von Wolff Finnhaus reichen in diese Größenklasse.

Ab etwa 10 m² wird die Aufteilung der Fläche mindestens genauso wichtig wie ihre Größe. Wer 15 m² geschlossenen Stauraum benötigt, sollte deshalb nicht einfach nach einem Gartenhaus mit 15 m² Grundfläche suchen.

Geschlossener Stauraum oder Anbaudach?

Ein Anbaudach und ein geschlossener Raum erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Geschlossene Fläche ist sinnvoll für Werkzeug, Fahrräder, Polster, Maschinen oder andere Gegenstände, die trocken und abschließbar untergebracht werden sollen. Ein Anbaudach eignet sich dagegen für Gartenmöbel, Grill, Brennholz oder Fahrräder, die wettergeschützt stehen sollen, aber keinen vollständig geschlossenen Raum benötigen.

Gerade bei großen WPC Gartenhäusern sollte deshalb die erste Frage nicht lauten: „Wie viele Quadratmeter hat das Haus?“, sondern: „Wie viele Quadratmeter davon sind geschlossen?“

Der Vergleich von Linia 5228 und Linia 5633 zeigt den Unterschied: Beide benötigen am Sockel nahezu gleich viel Platz, bedienen aber zwei unterschiedliche Nutzungsarten.

Ein 2-Raum-Gartenhaus bietet wiederum eine dritte Möglichkeit. Gartengeräte und Fahrräder können beispielsweise getrennt von Werkstatt, Gartenmöbeln oder anderem Zubehör gelagert werden.

Wandstärke, Dach und Tür entscheiden über die Nutzung

Die Wandstärke ist ein wichtiges Merkmal eines WPC Gartenhauses, aber nicht das einzige. Für die Kaufentscheidung sollten Sie Konstruktion und Ausstattung zusammen betrachten.

Besonders häufig unterschätzt wird die Türbreite. Wer Fahrräder, Rasenmäher oder große Gartenmöbel lagern möchte, sollte vor dem Kauf das Türdurchgangsmaß prüfen. Eine breite Doppeltür erleichtert das Ein- und Ausräumen sperriger Gegenstände.

Auch die Dachlast gehört zu den wichtigen technischen Angaben. Sie beschreibt, für welche Belastung die Dachkonstruktion ausgelegt ist. Bei Standorten mit höheren Schneemengen ist dieser Wert besonders relevant.

Beim Dach selbst unterscheiden sich die Konstruktionen ebenfalls. Die LINHOLM Stava-Serie setzt beispielsweise auf ein verzinktes Stahldach und wird derzeit in mehreren Größen zwischen rund 5 und 9 m² Grundfläche angeboten. Andere WPC-Serien verwenden andere Dachsysteme. Dachform und Dachmaterial sollten daher genauso verglichen werden wie die Wandstärke.

Fenster verbessern den Tageslichteinfall, Lüftungselemente unterstützen den Luftaustausch und ein bereits enthaltenes Dachrinnen-Set erleichtert die gezielte Ableitung des Regenwassers.

WPC, Holz oder Metall: Welches Gartenhaus passt zu Ihrem Zweck?

Ein WPC Gartenhaus ist besonders interessant, wenn Sie eine holzähnliche Optik mit geringem Pflegeaufwand verbinden möchten. Regelmäßiges Streichen oder Lasieren entfällt.

Ein klassisches Holzgartenhaus bietet viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung und späteren Bearbeitung, benötigt dafür aber regelmäßigen Holzschutz.

Geht es hauptsächlich um preiswerten und funktionalen Stauraum, kann ein Metallgerätehaus eine Alternative sein. In unserem Sortiment finden Sie dafür unter anderem Modelle von Norlinio.

Das passende Material ergibt sich deshalb vor allem aus der geplanten Nutzung, dem gewünschten Pflegeaufwand und der Optik.

Vor dem Kauf diese Angaben vergleichen

Bei der Grundstücksplanung benötigen Sie Grundfläche und Gesamtmaß. Für die spätere Nutzung sind zusätzlich geschlossene Fläche, Raumaufteilung, Türdurchgang und Dachlast entscheidend.

Mit den Filtern oben können Sie unsere WPC Gartenhäuser nach Grundfläche, Wandstärke, Anbaudach, Hersteller, Nutzungszweck und Dachlast eingrenzen. Diese Filter sind aktuell auf der Collection vorhanden.

Prüfen Sie vor der Bestellung außerdem die baurechtlichen Vorgaben für Ihren Standort. Je nach Bundesland, Größe und Nutzung des Gartenhauses sowie Grundstückssituation und Bebauungsplan können unterschiedliche Anforderungen gelten.

Schauen Sie auch gerne auf unserer Hersteller Seite nach Ihrem neuen WPC Gartenhaus

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